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Schnarchtherapie

Wenn man schläft, erschlaffen die Muskeln. Dieses Erschlaffen der Muskeln führt zu einer Verringerung des Platzes im Bereich der Atemwege und schränkt somit die Menge der eingeatmeten Luft ein.

Damit die Lungen weiterhin mit Sauerstoff versorgt werden, wird der Luftstrom beschleunigt und das erschlaffte Gewebe beginnt zu vibrieren, was dann das Schnarchgeräusch hervorruft.

Manchmal wird der Rachenraum vollständig blockiert, so dass ein Atemstillstand oder eine Schlafapnoe-Episode hervorgerufen wird, die 10 Sekunden oder gar länger andauern kann. Dieses Phänomen kann sich mehrere Dutzend, ja hunderte Male pro Nacht wiederholen – in diesem Fall spricht man vom obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS).

Dabei handelt es sich um eine Schlafstörung, die zu geringem Sauerstoffgehalt im Blut führt und zu zahlreichen unbewussten, sehr kurzen Aufwachepisoden. Dies kann schwere Folgen haben (Bluthochdruck, Krebs, Schlaganfall, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Müdigkeit und Schläfrigkeit, Libidostörungen etc.), die sogar zu vorzeitigem Tod führen können.

Allerdings wissen den Gesundheitsbehörden zufolge 90 % der Betroffenen gar nicht, dass sie unter Schlafapnoe leiden, und folglich werden sie auch nicht behandelt. Bei Schlafapnoe wird empfohlen, einen Spezialisten aufzusuchen.

Ganzheitliche Therapie mit einer manbibulären Protrusionsschiene

Seit mehreren Jahrzehnten haben klinische Studien immer wieder gezeigt, dass Vorrichtungen zur Positionierung des Unterkiefers nach vorn wirksam gegen Schnarchen und Schlafapnoe helfen. Es gibt natürlich auch noch andere Behandlungsmöglichkeiten. Ein chirurgischer Eingriff kann wirksam sein, ist aber auch sehr teuer, birgt Risiken und garantiert vorab keine Ergebnisse. Nasendilatatoren können manchen Schnarchern helfen, wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist, was aber nicht die häufigste Ursache des Schnarchens ist. Sprays oder Pastillen wirken nur bei sehr leichtem Schnarchen und bereits nach einigen Minuten nicht mehr.

Aufgrund der vielen positiven Nachweise werden die Unterkiefer-Protrusionsschienen im Allgemeinen als Erstlinienbehandlung gegen Schnarchen und Schlafapnoe von Akademikern auf dem Gebiet der Schlafmedizin empfohlen.

Bei leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe. Im Falle von Schlafapnoe werden mandibuläre Protrusionsorthesen empfohlen, wenn CPAP-Beatmung abgelehnt wird, oder aber in Kombination zu CPAP-Beatmung. Bei Schlafapnoe fragen Sie uns um Rat.