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UMWELTZAHNMEDIZIN
GANZHEITLICHE ZAHNVERSORGUNG


Die Zahnheilkunde bringt es zwangsläufig mit sich, dass sich der Behandelnde auf Details konzentriert: Füllungen und Kronen sollten optimal passen und möglichst ein Leben lang halten. Zusätzlich muss gute Zahnheilkunde natürlich auch dem mechanischen Anspruch eines funktionierenden Kauwerkzeuges gerecht werden und die toxilogische Komponente der Materialien Berücksichtigung finden. Alle Aspekte verführen dazu, sich auf den engen Bereich des Zahnes zu konzentrieren, und die mechanischen Aspekte eines Zahnersatzes in den Vordergrund zu stellen. Unsere ganzheitliche Praxis versucht aber, den zahnärztlichen Blickwinkel weiter zu stellen - denn schließlich hängt an jedem Zahn ein ganzer Mensch.

Die einzelnen Aspekte unserer ganzheitlichen zahnärztlichen Versorgung finden Sie  im Einzelnen aufgegliedert.

Amalgam Entfernung

Metallfreie Zahnkronen

Metallfreier Zahnersatz

Keramik- und Titanimplantate

Keramik Veneers

Repositonsonlays/-veneers

Funktionelle Restaurationen

Funktionelle und zugleich ästhetische Restaurationen nach der Funktionstherapie

Früher sind bei bestehenden CMD häufig umgehend restaurative Behandlungsversuche unternommen worden. Heute weiß man, daß solche restaurativen Maßnahmen (unter Einsatz von Teilkronen, Kronen und Brücken aus verschiedenen Werkstoffen) erst im beschwerdefreien Kauorgan erfolgen sollten – und abhängig vom vorgesehen Verfahren.

Die aktuellen Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) und der „Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie“ (www.DGFDT.de) sehen daher als Regel folgenden Behandlungsgang vor:

  1. Routinemäßige Prüfung, ob ein begründeter Verdacht auf eine Funktionsstörung (CMD) vorliegt
  2. Wenn ja, gezielte Funktionsdiagnostik in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten („Diagnostik-Kaskade“)
  3. Je nach Diagnose individuelle Funktionstherapie (zahnärztlich / interdisziplinär)
  4. Nach Abschluss der Funktionstherapie Behandlungsende / Nachkontrollen oder aber Fortsetzung mittel kieferorthopädischer und/oder restaurativer Therapie, wobei letztere zunächst mit Langzeitprovisorien getestet werden sollte
  5. Ernst nach Bewährung der Langzeitprovisorien über längere Zeit: dauerhafte restaurative Behandlung. 

Erkennbar ist, daß zum Schutz von Patienten und Zahnärzten restaurative Behandlungen erst ganz am Ende einer solchen Therapiekaskade stehen sollten. Die hiermit zu behandelnden Patienten sind in der Regel in extremem Maße hinsichtlich Ihrer Zahn- und Kieferstellung sensibilisiert. Notwendig ist daher eine Genauigkeit in der Einstellung der Bisslage, die über das in der Zahnmedizin normal Übliche um ein Vielfaches hinausgeht. Der Aufwand für derartige Behandlungen und die Anforderungen an Zahnarzt und Zahntechniker sind daher enorm, und nur von eingespielten Teams mit ausreichendem Zeitaufwand zu leisten. Selbst unter diesen Bedingungen ist damit zu rechnen, daß während der Behandlung vorübergehende kleine Rückschläge auftreten, die in der Regel mit umgehendem gezieltem Gegensteuern und vertrauensvoller Geduld zu meistern sind. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind ist es sinnvoll, einen restaurativen Behandlungsabschluss anzustreben. Unabhängig davon kann dieser Behandlungsschritt durch Ihren Hauszahnarzt oder durch unser Team erfolgen; wir stimmen uns hierüber mit Ihrem Hauszahnarzt ab. Im Fall der Rücküberweisung wird es meist so sein, daß Ihr Zahnarzt nach Bewährung von uns gefertigter Langzeitprovisorien die restaurative Weiterbehandlung übernimmt.

In technischer und ästhetischer Hinsicht kommen hierfür je nach individueller Situation bewährte metallene oder moderne keramische Restaurationsmaterialien zur Anwendung. Neben den ästhetischen Wirkungen variiert dabei auch die Möglichkeit zum Erhalt verbliebener Restzahnsubstanz. Die Vor- und Nachteile

Warum können Zahnmetalle problematisch sein? 

Keines der Metalle Gold, Nickel, Palladium, Silber, Platin und Titan besitzt eine ursprünglich biologische Funktion beim Menschen. Grundsätzlich muss zwischen drei Wirkungsrichtungen von Metallexpositionen unterschieden werden:

  • eine mengenabhängige: Die Toxizität der Zahnmetalle
  • eine allergisierende, die materialspezifisch ist: Die immunologische Wirkung der
    Zahnmetalle
  • eine immaterielle, die größen- und materialabhängig ist: die mikrophysikalische Resonanzen der Zahnmetalle zu Elektrosmog 

Die gesundheitliche Wirkung einer chronisch-unterschwelligen Toxinwirkung ist immer abhängig von den individuellen Bedingungen des Betroffenen: Je nach Konstitution, Empfindlichkeit und gesundheitlichen Rahmenbedingungen können wenig Metalle im Mund eine große gesundheitliche Belastung sein, z.B. bei geringer Verfügbarkeit „innerer“ Entgiftungsfaktoren (beispielsweise Glutathion-Mangel, auch genetisch bedingt) und geringer Zufuhr „äußerer“ Entgiftungsfaktoren (z.B. Vitamin C/ Ernährung). Bei guter Kondition können viele Metalle im Mund aber auch nur eine geringe gesundheitliche Belastung darstellen, vor allem bei geringen Vorbelastungen (z.B. frühere Erkrankungen) und guten Entgiftungsfunktionen.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch in unserer Praxisklinik gerne zur Verfügung.